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Großes Interesse und lebendige Diskussion zur „Munition im Meer“ |
| (16.03.2026) Mehr als 40 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter auch zahlreiche Gäste – folgten am Mittwochabend der Einladung der Arbeitskreise "Sicherheitspolitik" sowie "Ländliche Räume, Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz" zur Informations- und Diskussionsveranstaltung im Bakenhuus in Mönkeberg. Thema des Abends war die hochaktuelle Frage der Munitionsaltlasten in der Ostsee.
Prof. Dr. Jens Greinert vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel eröffnete den Abend mit einem spannenden Überblick über das Problemfeld "Munition im Meer". Anschaulich erläuterte er, welche historischen Hintergründe zu den großen Munitionsversenkungen geführt haben, welche Risiken heute bestehen und welche Bedeutung das Thema auch konkret für unsere Region – von Flensburg bis Lübeck und insbesondere im Kreis Plön – hat. Im Anschluss berichtete Herr Ulrich Schneider von der SeaTerra GmbH aus erster Hand über die praktische Munitionsräumung in der Lübecker Bucht. Seine Einblicke in aktuelle Projekte, technische Verfahren sowie erste Erkenntnisse aus der Räumung machten deutlich, welche großen Herausforderungen, aber auch welche Fortschritte es inzwischen bei der Bergung der Altlasten gibt. Besonders bereichernd war der intensive Austausch mit dem Publikum. Zahlreiche Fragen und Wortmeldungen zeigten, wie groß das Interesse und das Informationsbedürfnis zu diesem Thema sind. Zwischen Referenten und Gästen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über Risiken, Lösungsansätze und die Perspektiven für eine sichere und umweltverträgliche Räumung der Ostsee. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit ist – und dass das Thema Munitionsaltlasten in der Ostsee viele Menschen in unserer Region bewegt. |


