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10. September 2018:

Datenschutz und Digitalisierung auf der ULD-Sommerakademie


Beeindruckend, was auf der Sommerakademie 2018 des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) von 9 bis 17 Uhr den rd. 500 Gästen in Kiel geboten wurde. Sehr informative Referate, gute Diskussionen, 12 aktuelle präzise Infobörsen des ULD-Teams. Kiels OB Dr. Ulf Kämpfer und Jan Philipp Albrecht, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, gingen in ihren Eingangs-Statements lebendig und locker, aber mit Inhalt und Betrachtungstiefe auf die Digitalisierung und den Datenschutz ein. Schlussrunde mit den Landtagsabgeordneten Werner Kalinka, Stephan Holowaty (FDP), Burkhard Peters (Grüne), Prof. Heiner Dunckel (SPD) unter der Leitung von Marit Hansen, Datenschutzbeauftragte des Landes. Kompliment an sie und das ULD-Team für einen Tag, der das Thema Datenschutz lebensnah präsentierte.



7. September 2018:

Die Diskussion um den Wolf verdient Aufmerksamkeit


Thema im Landesparlament: der Wolf. Eine wichtige Frage, stehen sich doch verschiedene ernsthaft zu diskutierende Gesichtspunkte gegenüber. In den vergangenen Jahren ist der Wolf auch in Schleswig-Holstein wieder gesehen worden. Unser zuständiger Landtagskollege Hauke Göttsch sagt es klar: "Wir brauchen einen offenen und vor allem ehrlichen Umgang mit dem Wolf. Und da helfen weder Übertreibungen noch Verharmlosungen weiter." Vor allem die Schäfer und Ziegenhalter sind in großer Besorgnis. Aber nicht nur sie. Wir können Sorgen und Bedenken gut verstehen. Hilfe und ein Wolfsmonitoring sind das eine, die Frage, ob damit wirklich Gefahren hinreichend verhindert werden können, das andere. Verhaltensauffällige Wölfe können nicht geduldet werden.



5. September 2018:

Landtag benennt Inhalte für Einwanderungsgesetz


Gut ausgebildete Fachkräfte sollten auf Dauer nach Deutschland einwandern können. Der Landtag hat heute auf Antrag von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP beschlossen, dass die Landesregierung sich im Bund dafür einsetzen möge. Aus dem Antrag: "Für Schutzsuchende, die vor Inkrafttreten des Einwanderungsgesetzes in das Bundesgebiet eingereist sind, muss dabei ein Spurwechsel möglich sein, sofern die Kriterien für eine Enwanderung erfüllt sind. Zu den Kriterien gehören neben der fachlichen Qualifikation insbesondere die Integrationsfähigkeit, die Sprachkenntnisse, das Lebensalter und die Prognose, dass Sozialleistungen perspektivisch nicht in Anspruch genommen werden, z.B. durch Nachweis eines Arbeitsvertrages."



4. September 2018:

Freibad Schwentinental: 103.000 Euro stehen vom Kreis bereit


Für die Sanierung des Freibades in Schwentinental steht seitens des Kreises Plön ein Betrag in Höhe von 103.000 Euro bereit. CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Hansen sagte, eine entsprechende Mitteilung habe die Kreisverwaltung in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses gemacht. Nach bisheriger Planung sind für das Vorhaben zwischen 2019 und 2021 drei Teilabschnitte - in den Saisonpausen - vorgesehen. Die Fördermöglichkeit geht auf die Initiative aus der Kreispolitik im Jahr 2017 zur Schwimmhallen-Förderung zurück. Der Kreistag beschloss eine entsprechende Erweiterung der Richtlinien.



3. September 2018:

KWG-Anträge im Kreistag - viel heiße Luft


Zwei Anträge stellte die Kommunale Wählergemeinschaft (KWG) jüngst für den Finanzausschuss und den Kreistag: Eine mittelfristige Finanzplanung (3 Jahre) sollte vom Kreis Plön erstellt und die "Weitere Senkung der Schulden durch vorzeitige Tilgung von Darlehen" in Angriff genommen werden. Natürlich gibt es seitens des Kreises bereits seit langem eine mittelfristige Finanzplanung – folglich zog die KWG, nach zunächst kontroverser Diskussion, ihren Antrag im Ausschuss zurück. Für den Antrag zur vorzeitigen Tilgung von Krediten stimmte allein die KWG, die anderen 15 Ausschussmitglieder dagegen. Denn: Die vorzeitige Ablösung von Darlehen, wenn dies dem Kreis finanziell möglich ist, sei gängiges Geschäft der laufenden Verwaltung, welche dazu keiner besonderen Aufforderung bedürfe, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Hansen in der Ausschusssitzung.



30. August 2018:

Schwimmhalle: Gut, dass den Grünen die Rote Karte gezeigt wurde


"Der Beschluss der Laboer Gemeindevertretung zu einer Schwimmhalle in regionaler Planung ist die richtige Entscheidung. Der Versuch der Grünen, die Standort-Frage auf Laboe zu begrenzen, hätte faktisch das Ende der Planungen für eine neue Schwimmhalle bedeutet. Gut, dass den Grünen die Rote Karte gezeigt wurde," so der Landtagsabgeordnete Werner Kalinka. Laboe allein könne eine Schwimmhalle finanziell nicht stemmen.



30. August 2018:

Blöcker-KWG stimmt gegen Interessen der Gemeinden


Mehr Geld müsse in den Gemeinden bleiben, so die Kreiswählergemeinschaft (KWG) vor der Wahl vom 6. Mai 2018. "Mehr Geld für die Kommunen", so steht es im Wahlprogramm. Und auf der Homepage mit dem Bild des Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Klaus Blöcker, ist zu lesen: "Wir wissen, wo der Schuh in unseren Gemeinden drückt."



29. August 2018:

Festlegungen zur Rente - gut und vertrauensbildend


Als "gut und vertrauensbildend" hat der Landtagsabgeordnete Werner Kalinka die Einigung der Berliner Koalition zur Rente bezeichnet. Ein bis 2025 garantiertes stabiles Rentenniveau in Höhe von 48 Prozent wie auch ein Beitragssatz von maximal 20 Prozent würden das Vertrauen in die Rente und ihre dauerhafte Stabilität steigern. Die Leitgedanken Gerechtigkeit und Solidarität seien gut in Einklang gebracht worden. Kalinka: "Basis des Rentensystems ist das Vertrauen."


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